Moje Wiehnachten

So langsam wird es weihnachtlich. In den Vorgärten unseres kleinen Ortes, erstrahlen bereits die ersten Lichterketten. In den Küchen duftet es nach frisch gebackenen Plätzchen. Die Kinder sind bereits ganz aufgeregt. Sie erzählen von ihren Wunschzetteln, die sie für das Christkind schreiben. Ja, so langsam wird es Weihnachten. Hier. In unserem kleinen Dorf. Und auch in mir steigt die Vorfreude auf das Fest. In diesem Jahr ganz besonders, denn seit ewiger Zeit schreibe ich meine Weihnachtspost mal wieder mit der Hand. 

In den letzten Jahren schrieb ich meine Weihnachtsgrüße schnell, nebenbei, über diverse Messenger. Am Smartphone hat man kurz einige weihnachtliche Worte verfasst und Dank der Kopierfunktion konnte man diese ganz unkompliziert an viele Menschen schicken. Pflicht erfüllt. Könnte man meinen. Aber dieses Jahr möchte ich es etwas anders machen. Ich möchte mir Zeit nehmen, ein paar persönliche Worte mit der Hand schreiben und diese dann ganz klassisch mit der Post verschicken.

Ich freue mich über Weihnachtskarten!

Ganz ehrlich? So eine Textnachricht auf dem Smartphone ist ja irgendwie ganz nett. Aber wirklich freue ich mich immer über handgeschriebene Karten, die mir der Briefträger bringt. Da weiß ich, es hat sich jemand Zeit für mich genommen. Ich bin jemanden wichtig. Denn eine Postkarte schreibt man nicht mal eben so. Nebenbei. Nein. Man nimmt sich Zeit. Man verfasst ein paar Worte. Und man bringt die Karte zur Post, die sie dann an jemanden übermittelt, der oder die einem wichtig ist. An jemanden, der einem wirklich etwas bedeutet.

Wenn ich eine handgeschriebene Karte bekommen habe, dann erzähle ich das gerne. „Die Katja hat mir eine Weihnachtskarte geschickt“, erzähle ich dann zum Beispiel beim Tee, den ich mit meinen Eltern trinke. „Guck mal. Dein Onkel hat auch an uns gedacht“, sage ich, während ich meiner Frau stolz die Karte zeige. Und dann bekommt die Karte einen ganz besonderen Platz. Im Wohnzimmer. Auf dem Schrank. Dort steht sie dann die ganze Weihnachtszeit über. Weil wir uns über die Karten gefreut haben. Und weil sie ein Zeichen der Wertschätzung uns gegenüber sind. Das finden wir toll. 

Weihnachtskarten auf platt

In diesem Jahr verschicke ich also Weihnachtskarten. Weihnachtskarten mit einem plattdeutschen Gruß. Weil man hier platt schnackt. Und weil die meisten es verstehen. „Moje Wiehnachten un sägns Neijoahr…“ steht auf den Karten. Und wenn Du in diesem Jahr auch Weihnachtskarten verschicken möchtest, vielleicht sogar welche mit einem plattdeutschen Spruch, dann kannst Du sie hier bekommen. In meinem Shop. Genau hier. 

Ob ich die Texte auf den Karten ebenfalls auf platt schreiben werde, dass weiß ich noch nicht genau. Aber noch habe ich ja etwas Zeit. Bis Weihnachten ist ja noch was hin. Aber ich erzähle es Euch dann ganz genau. Ganz bestimmt. 😉 


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